ödp kritisiert Bau neuer AKW in den USA

„Mit acht Milliarden US-Dollar kann man hunderttausende neue Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien schaffen.“ Das sagt Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp), anlässlich des Kredits, den US-Präsident Barack Obama für den Bau neuer Atomkraftwerke bereitstellen möchte.

Um unabhängig von ausländischem Öl zu werden, plant Obama dreißig Jahre nach dem Bau des letzten AKW wieder neue Meiler.

Als ein Argument für den Bau werden 800 neue Arbeitsplätze ins Feld geführt. Dazu Klaus Buchner: „Es ist geradezu lächerlich, wie hier argumentiert wird. Ein Arbeitsplatz benötigt demnach eine Investition von 10 Millionen Dollar.“ Hinzu kämen, so Buchner, außerdem noch diverse versteckte Subventionen wie z. B. die unzureichende Haftpflichtversicherung der Atombetreiber. Außerdem gebe es in den USA ebenso wie in allen anderen Staaten, die Atomenergie nutzen, ein Endlagerproblem. Buchner kritisiert: „Obama handelt unverantwortlich, wenn nicht geklärt ist, was mit dem Atomabfall geschieht. Die USA sitzen hier auf einer tickenden Zeitbombe.“

Ein weiteres Argument, das Obama für den Bau neuer AKW anführt, ist der Klimaschutz. „Auch dieses Argument ist nicht stichhaltig, denn Atomkraftwerke produzieren das klimaschädliche Gas Krypton 85. Sinnvoll für den Klimaschutz können nur Erneuerbare Energien sein. Mit viel weniger Geld können viel mehr Klimagase vermieden werden,“ sagt Buchner.

Der ödp-Politker hofft, dass der Widerstand in den USA gegen die Atomprojekte wächst, da sich auch die Partei von Obama, die Demokraten, dagegen ausgesprochen haben.

 

 

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