Provokation durch Fraport

Claudius Moseler gegen die Schönfärberei des Flughafenbetreibers Fraport

Mainz. OB-Kandidat Dr. Claudius Moseler (ÖDP/Freie Wähler) ist empört über die Postwurfsendung der Fraport in der Region Mainz. Darin versucht der Vorstandssprecher der Fraport AG, Stefan Schulte, die Lärmbelastung durch den Frankfurter Flughafen allein auf die Eröffnung der neuen Nordwestlandebahn zu schieben und ignoriert die Lärmbelastungen in der Region, die bereits vorher die Menschen belastet haben.

„Man muss die Sorgen und Klagen der Menschen ernst nehmen – und wir tun das!“ wird da von Herrn Schulte behauptet. „Wenn er dies machen würde, dann würde er den Dialog auch endlich wieder einmal mit allen betroffenen Kommunen suchen. In Hessen, aber auch in Rheinland-Pfalz“, betont Moseler. „Allein auf die hessische Landesregierung können sich die betroffenen lärmgeplagten Bürger sicher nicht verlassen.“

Zudem sind die viel gepriesenen „Maßnahmen zur Entlastung“ bei den geplanten Wachstumssteigerungen der Flugbewegungen schnell wieder obsolet.

„Was der Region wirklich hilft ist ein Ausbaustopp am Frankfurter Flughafen und ein absolutes Nachtflugverbot ohne jede Ausnahme von 22 bis 6 Uhr“, so Moseler. „Ich setze mich dafür ein, Fraport zu lärmmindernden Anflugverfahren zu verpflichten und die Anzahl der Flugbewegungen zu reduzieren.“ Auch die Stilllegung der neuen Nordwestlandebahn, um damit jede Chance, die Menschen in Mainz und der Region zu entlasten, ist zu thematisieren und durchzusetzen.


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