Manuela Ripa (ÖDP): „Wir brauchen eine klare Kennzeichnung langlebiger Produkte!“

Umfrage bestätigt die ÖDP

„Verbraucherinnen und Verbraucher haben aktuell kaum eine Entscheidungshoheit, wenn Sie Ihre Kaufentscheidung an der Langlebigkeit- oder Reparierbarkeit von Produkten fest machen wollen“, konstatiert Manuela Ripa, Spitzenkandidatin der Europaliste der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). „Langlebige und reparierbare Produkte sind über die Jahre oft kostengünstiger, jedoch fehlt es massiv an Transparenz bei der Kaufentscheidung“, so Ripa.

In einer Umfrage unter 2.000 Konsumenten durch das Öko-Institut im Auftrag des Umweltbundesamts wurden diese zu vier Produktgruppen befragt. Ein Ergebnis der Untersuchung ist, dass Verbraucher hochwertigere Geräte kaufen würden, wenn ihnen einfache und gut verständliche Informationen zur Qualität und Langlebigkeit sowie der Reparierbarkeit der Produkte bereits auf der Verpackung vorliegen würden.

„Mittlerweile produziert die Industrie immer mehr Produkte, deren Reparierbarkeit bewusst verhindert wird. Das geht von nicht austauschbaren Batterien in elektrischen Zahnbürsten oder Smartphones über ungewöhnliche Schrauben an den Gehäusen, die sich nicht öffnen lassen, bis hin zu Lampen mit eingeklebten Glühbirnen“, so Ripa.

Die ÖDP beklagt den dadurch hervorgerufenen steigenden Ressourcenverbrauch, mangelnde Transparenz und die immer größer werdende Müllberge vor allem im Bereich Elektroschrott. Sie fordert in ihrem EU-Wahlprogramm eine Verlängerung der Gewährleistung und transparente Angaben auf den Produkten.

Manuela Ripa. Foto: ÖDP Bundespressestelle.

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