Kraft und Balg kandidieren in den beiden Mainzer Wahlkreisen

„Saubere Parteien“ gefordert

Mainz. Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist auch bei dieser Landtagswahl wieder mit Direktkandidaten in den Mainzer Wahlkreisen dabei. Im Wahlkreis 27 Mainz I (Innenstadt und Mombach) kandidiert die 27jährige Studentin Teresa Rebecca Kraft, die in der Fraktionsgruppe mitarbeitet. Ihr Ersatzkandidat ist Wilhelm Schild, Ortsbeiratsmitglied in der Mainzer Neustadt.

Im Wahlkreis 28 Mainz II (Mainzer Vororte) kandidiert das Bretzenheimer Ortsbeiratsmitglied Torsten Balg. Der Dipl.-Ingenieur ist 39 Jahre alt. Sein Ersatzbewerber ist ÖDP-Stadtrat Dr. Claudius Moseler aus Marienborn.

Die beiden Kandidaten setzen sich für mehr Bürgerentscheide und Bürgerbegehren auf kommunaler Ebene und Volksbegehren und Volksentscheide auf Landesebene ein. Die großen Hürden bei der Zulassung von Bürgerentscheiden sind auf ein sinnvolles Maß zu reduzieren. Firmen- und Konzernspenden an Parteien und Wählergruppen sind zu verbieten, damit wir wirklich unabhängige Parteien und Volksvertreter haben. „Die ÖDP ist die einzige Partei, die dies in ihrem Programm und Finanzordnung verankert hat.“

Die ganzheitliche Entwicklung der Schüler ist für die ÖDP ein vorrangiges Bildungsziel. Die Wahlfreiheit in der Form des Schulbesuchs (Gymnasien, Realschulen Plus und Gesamtschulen, Schulabschluss nach der 12. oder der 13. Klasse, Halbtags- und Ganztagsschulen) muss gewährleistet sein. „Wir brauchen mehr Lehrer und Sozialarbeiter in den Schulen“, fordern die ÖDP-Kandidaten.

Der Haushalt des Landes muss konsequent entschuldet werden, dazu darf es in Zukunft keine öffentliche Finanzierung von Mammut-Prestigeobjekten, wie z.B. Stadions der Fußballbundesligisten FSV Mainz 05 und 1. FC Kaiserslautern, am Nürburgring oder beim Schloss Bad Bergzabern, geben. Die ÖDP fordert eine in regelmäßigen Abständen erfolgende strenge Überprüfung aller Subventionen mit dem Ziel, diese mittelfristig weitestgehend abzubauen.

Am 11.03.2011 begrüßen die beiden Direktkandidaten den neuen ÖDP-Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger in Mainz zum Heringsessen im Frankfurter Hof: Frankenberger hat als Sprecher des gewonnenen Nichtraucher-Volksentscheides in Bayern bundesweit für Furore gesorgt.

Teresa Kraft und Torsten Balg

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